Kirsten Bürger-Faigle – Die Unterstützerin

Unsere Jury ist komplett: Kirsten Bürger-Faigle vertritt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und ist zuständig für die Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020. Mit diesem Plan hat die Bundesregierung es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Menschen in Deutschland zum Radfahren zu motivieren. Ganz besonders wichtig sind dabei die Jugendlichen. „Ich finde es toll, wenn die Jugendlichen untereinander aktiv für das Radfahren werben! Der Wettbewerb animiert dazu, neue Aspekte des Fahrradfahrens zu entdecken. Dabei finde ich es spannend zu sehen, welche Aspekte den Jugendlichen wichtig sind, und wie sie ihre Beziehung zum Fahrrad filmisch umsetzen. So gewinnt Radfahren als Baustein für eine nachhaltige Mobilität noch mehr Unterstützer.“

Mike Marzuk – Der Regisseur

Mike Marzuk

Mike Marzuk

Auch unser viertes Jury-Mitglied steht nun fest. Es ist Mike Marzuk, Regisseur von FÜNF FREUNDE 1 und 2, dem Musical ROCK IT! und dem Film SOMMER mit Jimi Blue Ochsenknecht und Sonja Gerhardt. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Filmbranche als Cutter, Drehbuchautor, Musiker, Produzent und Regisseur ist er bestens geeignet für seine neue Rolle als Jury-Mitglied bei Like it – Bike it.

Was ist dir besonders wichtig bei den Filmen der Jugendlichen?

In erster Linie bin ich auf die Ideen gespannt – eine gute Idee  funktioniert meistens auch mit einfachen filmischen Mitteln. Sport, Freiheit, Abenteuer – was einem auch immer wichtig erscheint – ich glaube, dass man diese Authenzität in den Beiträgen spüren wird und ich bin sehr gespannt, was wir als Jurymitglieder zu sehen bekommen.

Was liebst du an deinem Fahrrad?

Ich habe insgesamt drei Fahrräder. Das hat sich irgendwie so ergeben. Mein Lieblingsfahrrad ist von 1991 – ein Mountainbike, das ich mir in Amerika gekauft habe und mit dem ich zusammen mit meinem besten Freund von TEXAS nach CALIFORNIEN radeln wollte. Wir haben zwar nicht die volle Distanz geschafft – aber trotzdem war dies das größte Abenteuer meines Lebens. Übrigens: GEORGE fuhr in FÜNF FREUNDE 2 dieses Fahrrad… .

Mach deinen Film zum Star

Du hast es in der Hand! Damit dein Film der Jury vorgestellt wird, sammelst du Klicks auf YouTube. Pro Altersgruppe kommen die 10 Filme, die innerhalb der ersten zwei Wochen nach Onlinestellung die höchsten Klickzahlen sammeln, zu unserer Jury. Die stimmt ab, welche Filme auf den 1., 2., 3. und 4. Plätzen landen.

Und nun bist du dran. Wirb für deinen Film in deinen Social Media Communities, in Filmforen, bei deinen Freunden und im Schul-Chat. Je mehr Leute deinen Film sehen, desto größer sind deine Chancen zu gewinnen. Dafür teilst du ganz einfach den Link zu deinem Film auf unserem YouTube-Kanal online überall wo du andere Leute findest, die sich für Filme und Radfahren interessieren.

Andrea Kolodziej – Die fachliche Beraterin

Unser drittes Jurymitglied ist gleichzeitig mit Trägerin des Wettbewerbs: Andrea Kolodziej vom Umweltbundesamt (UBA). Sie begleitet „Like it – Bike it“ als Verkehrs- und Klimaschutzexpertin.

Andrea Kolodziej

Andrea Kolodziej

Als es vor einem Jahr darum ging zu entscheiden, für welche Fahrradprojekte das Bundesverkehrsministerium Geld geben sollte, haben das UBA und Andrea Kolodziej in einem Beratungsgremium für unseren Kurzfilmwettbewerb gestimmt. Sie findet es gut, dass ihr diejenigen seid, die das Projekt aktiv mitgestalten und dem Fahrrad ein cooles Image geben. „Wichtigstes Ziel der Kurzfilme also für mich: die Leute zu motivieren, aufs Rad zu steigen“, sagt Andrea Kolodziej, „und zu zeigen, dass Radfahren nicht nur Spaß macht, sondern auch cool, umweltfreundlich und damit in ist!“

Beatrix Wupperman – Die Publizistin und Filmemacherin

Unser zweites Jurymitglied steht fest: Beatrix Wupperman. Sie hat bereits Erfahrung mit Fahrradfilmen durch das Filmprojekt Beauty and the Bike.

Beatrix Wupperman

Beatrix Wupperman

Was liebst du an deinem Fahrrad?

Fahrradfahren macht vor allem Spaß. Ich bin unabhängig von allen anderen Verkehrsträgern. Es kostet nichts und ist gesund. Und ich tue viel für den Klimaschutz.

Was hat dich dazu bewegt, den Film „Beauty and the bike“ zu machen?

Fahrradfahren ist in Großbritannien eine männliche Sache mit Helm und Lycra-Klamotten, ohne Radwege, ohne Schutz vorm Auto. Das Ergebnis: Nur wenige Männer und fast gar keine Frauen und Mädchen fahren Fahrrad in Großbritannien, während sie dies in meiner Heimatstadt Bremen sogar mehr tun als die Männer. Fahrradfahren ist aber für die Emanzipation von Kindern und Jugendlichen extrem wichtig. Deswegen haben wir in unserem Dokumentarfilm „Beauty and the Bike“ Mädchen aus England und aus Bremen zusammengebracht. Sie haben ihre Welten gemeinsam erforscht und daraus hat sich eine spannende Geschichte entwickelt. Wichtig war für uns, dass die Mädchen ihre Erfahrungen selbst machen und erzählen.

Worauf wirst du als Jurymitglied bei der Bewertung der Filme achten?

Ist die Idee spannend? Und auf die technische Ausführung: Kameraführung und Ton, Schnitt und Rhythmus.

Achim Schmidt – Der Radprofi

Das erste Jurymitglied für unseren Kurzfilmwettbewerb heißt Achim Schmidt. Qualifiziert hat er sich durch sein Steckenpferd, das Fahrrad. Das begleitet ihn nicht nur in seiner Freizeit auf allen seinen Wegen, sondern auch im Job. Als Dozent für Radsport arbeitet Achim Schmidt an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Achim Schmidt

Achim Schmidt

Er liebt sein Rennrad, weil er es sich individuell zusammengebaut hat und es nur 6,5 kg wiegt. „Radfahren finde ich klasse, weil ich die Unabhängigkeit genieße, aufzusteigen und zu fahren, wann und wohin ich will“, sagt Schmidt. Dieses Gefühl wünscht er sich auch in euren Filme: „Als Jurymitglied ist es mir extrem wichtig, dass man die Liebe der Filmemacher zu ihrem Fahrrad sieht und spürt. Faken wird schwer!“

Einen Tipp zum Frühlingsbeginn hat der Radfahrer auch noch für euch: „Die Luft ist raus: Nach dem Winter rollen Räder eher schlecht. Du solltest deine Reifen regelmäßig alle zwei Wochen nachpumpen, denn jeder Reifen verliert nach und nach Luft. Den genauen Luftdruck findest du auf der Reifenflanke. Nimm am besten die Mitte des angegebenen Bereichs. Wenn du keine Pumpe mit Manometer, also Druckmessgerät, hast, Pumpe den Reifen so hart auf, dass du ihn kaum mehr mit dem Daumen eindrücken kannst.“