Keine Angst vor der Liebe

Liebe Leute, unser Motto 2013 heißt zwar Fahrradliebe – aber das bedeutet nicht, dass euer Bike rosa und mit Herzchen behäkelt sein muss. Kann es natürlich … Doch wenn ihr euch einfach dabei filmt, wie ihr auf eurem MTB den Hügel runterrutscht oder einen Salto im Bike-Park schlagt, ist das ebenso brillant – Hauptsache Spaß auf dem Sattel!

Bikepark Winterberg

Pimp your bike

Euer Fahrrad hat euch seit Jahren treue Dienste geleistet – doch ihr findet es "Pimp your Bike"mittlerweile einfach langweilig? Es sieht einfach unspektakulär aus, ihr könnt euch nicht damit schmücken? Dann hübscht es auf – beispielsweise mit Leoparden-Satteln, Sonnenblumen-Klingeln oder Blumenlenker.

Das Buch „Pimp your bike! Accessoires rund ums Rad“ beispielsweise beschreibt, wie ihr aus eurem Fahrrad ein absolutes Unikat und Lieblingsstück macht – und zwar, indem ihr selbst Hand anlegt: schneidet, häkelt, klebt oder strickt.

Zubehör, um euer Fahrrad zu EUREM unverwechselbaren Bike zu machen, findet ihr unter anderem im Online-Shop des Hamburger Fahrradhändlers The Big Lebikeski.

Wenn ihr euer Rad lieber in professionelle Hände geben wollt: Ab zum nächsten Fahrradhändler und fragen, was er für ein neues Outfit tun kann – wie dieses Mädel hier es gemacht hat.

Ob nun DIY oder professionelles Pimpen: Zeigt uns, wie sehr ihr euer Fahrrad liebt, gebt ihm ein Makeover, filmt das und macht mit bei unserem Wettbewerb!

Meine Formular-Liebe 2013

Wir wissen, Formulare auszufüllen bringt nicht viel Spaß. Doch für unseren Wettbewerb ist es wichtig, dass ihr uns einige Angaben schickt. Es lohnt sich ja auch – bei den Preisen! Trotzdem: Solltet ihr so gar nicht mit unserem Hochladeformular klarkommen, mailt uns euer Werk einfach so, wir prüfen dann die Angaben für euch.

…oder doch ein Trickfilm?

Wie ihr in den Spielregeln sicherlich schon gelesen habt, sind bei „Like it – Bike it“ alle Filmarten erlaubt. Das heißt, auch Trickfilme kommen in Frage. Diese haben den Vorteil, dass ihr euch die rechtlichen Genehmigungen der Schauspieler spart. Tolle Tipps, wie man einen Trickfilm erstellt, findet ihr auf einer Seite des Deutschen Jugendherbergwerkes. Schaut doch einfach mal dort vorbei!

Wieso, weshalb, warum – Rechtliche Hintergründe beim Filmedrehen

Immer wieder erreichen uns Rückfragen zu rechtlichen Themen. In unserem Blog beantworten wir mit Unterstützung von der Rechtsanwältin Nina Haverkamp eure Fragen.

Frage 1:  Müssen Menschen oder Nummernschilder vefremdet/verpixelt werden? Oder benötige ich eine ausdrückliche Zustimmung der Menschen, die ich filme, auch wenn sie nur im Hintergrund sind?

Zu den Nummernschildern: Das Recht am eigenen Bild bezieht sich nicht auf Nummernschilder. Diese dürfen also im Film erscheinen. Ein kleiner Tipp: Autos, die beispielsweise im Parkverbot oder auf Ladeflächen stehen, filmt ihr aus Rücksicht auf die Autobesitzer besser nicht.
Für Menschen, die einfach durchs Bild laufen, gilt etwas anderes: Grundsätzlich muss zuvor die schriftliche Einwilligung eingeholt werden. Es gibt ein paar Ausnahmen:

1.) Personen als „Beiwerk“ des Hauptmotivs:
Diese Ausnahme greift nur, wenn das Hauptmotiv der Aufnahme die Landschaft beziehungsweise eine allgemeine Umgebung und nicht die Darstellung der Person ist. Ob die Person „Beiwerk“ ist, lässt sich gut anhand der Frage prüfen: Kann die Person auch weggelassen werden, ohne dass sich der Gegenstand und Charakter des Bildes verändern? Das ist nicht der Fall, wenn die abgebildete Person nicht anonym bleibt oder zum Blickfang des Bildes wird. Klassiker hierfür: Strandbild mit Oben-ohne-Badenden im Vordergrund. Hier wird deutlich, dass für jedes einzelne Bild entschieden werden muss, was Hauptmotiv und was Beiwerk ist. Zu Grunde zu legen ist natürlich das Bild in dem speziellen Zuschnitt/Ausschnitt, in dem es verwendet werden soll.

2.) Menschenansammlungen:
Wer an öffentlichen Veranstaltungen teilnimmt, muss damit rechnen, abgebildet zu werden, und dies in gewissen Grenzen akzeptieren. Erfasst sind Veranstaltungen aller Art – wie öffentliche Demonstrationen, Karneval-Umzüge, Sportveranstaltungen, Konzerte und Kongresse. Nicht dazu zählen beispielsweise die Fahrgäste in der U-Bahn oder eine Gruppe Sonnenbadende auf einer Wiese, da sie diese Aktivitäten nicht absichtlich, sondern nur zufällig zusammen ausführen.

Situationen, die nicht unter diese beiden Ausnahmen fallen, müssen sehr sensibel behandelt werden: Entweder ihr müsst die Menschen bis zur Unkenntlichkeit entfremden oder die Zustimmung der Betroffenen einholen.

Mach deinen Film zum Star

Du hast es in der Hand! Damit dein Film der Jury vorgestellt wird, sammelst du Klicks auf YouTube. Pro Altersgruppe kommen die 10 Filme, die innerhalb der ersten zwei Wochen nach Onlinestellung die höchsten Klickzahlen sammeln, zu unserer Jury. Die stimmt ab, welche Filme auf den 1., 2., 3. und 4. Plätzen landen.

Und nun bist du dran. Wirb für deinen Film in deinen Social Media Communities, in Filmforen, bei deinen Freunden und im Schul-Chat. Je mehr Leute deinen Film sehen, desto größer sind deine Chancen zu gewinnen. Dafür teilst du ganz einfach den Link zu deinem Film auf unserem YouTube-Kanal online überall wo du andere Leute findest, die sich für Filme und Radfahren interessieren.