Unsere Jury hat ein neues Mitglied: Schauspielerin Verena Altenberger

Verena Altenberger Copyright Foto: Jenni Koller

Verena Altenberger
Copyright Foto: Jenni Koller

Die Jury wächst und wächst. In diesem Jahr wird auch die österreichische Schauspielerin Verena Altenberger zum ersten Mal dabei sein. Sie bringt nicht nur reichlich Theatererfahrung mit, sondern hat bereits in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen sowie Serien mitgewirkt. So begeistert sie aktuell in „Die Hölle“ von Stefan Ruzowitzky und in der erfolgreichen RTL-Serie „Magda macht das schon“ als polnische Altenpflegerin. Zuletzt erhielt Verena Altenberger den „Diagonale-Schauspielpreis“ für ihre Darstellung der drogensüchtigen Mutter in „Die beste aller Welten“, der auf der Berlinale 2017 Weltpremiere feierte. Wir haben mit dem sympathischen Allround-Talent gesprochen:

Sie sitzen dieses Jahr zum ersten Mal in der Like it – Bike it Jury. Worauf freuen Sie sich besonders?
Auf viele gute Filme natürlich! Ich freue mich darauf, unterschiedliche Zugänge, Ideen, Umsetzungen zu sehen und mich davon begeistern und inspirieren zu lassen.

Warum sind Sie Schauspielerin geworden?
Solange ich denken kann, wollte ich Schauspielerin werden. Insofern kann ich keinen konkreten Auslöser benennen. Ich hatte auch nie einen anderen Traumberuf oder einen Plan B. Umso glücklicher und dankbarer bin ich jetzt, dass ich meinen großen Traum leben kann!

Was gefällt Ihnen am Fahrradfahren besonders?
Mit meinem Fahrrad bin ich flexibel. Es ist für mich Fortbewegungsmittel Nummer 1. Egal in welcher Stadt ich drehe, mein Fahrrad kommt mit. Radelnd lerne ich dann meine neue Umgebung kennen, bewege mich, bin draußen, muss mich nach keinen Fahrplänen richten und keinen Parkplatz suchen. Ich liebe mein Fahrrad!

Was macht für Sie einen guten Kurzfilm aus?
Egal wie lang oder eben kurz ein Film ist – ich will in seinen Bann gezogen werden. Ich will mich in der Geschichte oder in den Bildern verlieren. Und perfekt ist ein Film für mich, wenn ich dann noch tagelang darüber nachdenke, immer neue Ideen zum Film haben, und er mich für lange Zeit nicht mehr loslässt.

Thank you Karl Drais

 

Vom Rad ins Auto umsteigen? Keine Option für Rebecca und Emil. Sie fahren auch im Winter mit dem Rad zur Schule – der Umwelt zuliebe. Dabei entstehen wunderschöne Aufnahmen einer bayrischen Winterlandschaft. Viel Spaß beim Ansehen.

signatur_libi

 

Schönere Bilder

Theorie ist langweilig? Ok, meist stimmt das sogar. Allerdings könnt ihr mit ganz wenig Wissen viel mehr aus euren Bildern und Videos herausholen. Wir zeigen euch, wie ihr mit wenig Aufwand schönere Bilder hinbekommt. Sei es für den nächsten Instagram-Post oder euren Kurzfilm: Die Tipps und Theorien sind immer anwendbar, wenn es um Bildsprache geht. Also hier jetzt kurz und bündig ein paar der wichtigsten Bausteine für gute Fotos und Videos:

Einstellungsgröße

Es gibt eine Menge Möglichkeiten das Hauptmotiv (z.B. den Hauptdarsteller) im Bild zu zeigen. Von der großen, weiten Landschaftsaufnahme bis zum Detail-Bild. Das nennt man in der Fachsprache „Einstellungsgröße“ oder auch „Bildausschnitt“ und findet im Film, bei der Fotographie aber auch bei Comics Anwendung. Üblicherweise tendieren wir dazu, immer die gleiche Einstellung zu wählen. Wenn ihr allerdings ganz bewusst die Einstellungsgröße ändert, macht das euren Film mit ganz wenig Aufwand viel spannender! Diese einfache Regel nutzen übrigens alle, auch super erfolgreiche Hollywood-Filmemacher für schönere Bilder.

Hier könnt ihr euch Beispiele anschauen:

Drittel-Regel

Schon mal vom Goldenen Schnitt gehört? Falls ihr damit noch nicht im Kunstunterricht gequält wurdet, hier die Kurzfassung: Bilder sehen meist besser aus, wenn das Motiv nicht im Zentrum des Bildes ist, sondern leicht versetzt nach rechts oder links ungefähr auf einem Drittel des Bildes. Dasselbe gilt auch für Hintergründe und Horizonte. Bestenfalls geht der Boden auch genau bis zu einem Drittel vom Foto wie hier im Beispiel:

Rivertree_thirds_md

Klickt hier, um es euch das Bild als GIF anzuschauen

 

 

 

 

 

 

 

Das könnt ihr für Fotos genauso benutzen wie für ein Video. Lasst euch einfach beim Filmen die Hilfslinien anzeigen und positioniert eure Hauptpersonen oder Motive nach der Zwei-Drittel-Regel.

Und zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps:

  • Schaltet den Autofokus eurer Kamera oder eures Handys aus und fokussiert manuell. Sonst kann es sein, dass mitten in der Szene ein anderer Teil vom Bild scharf ist
  • Gerade beim Drehen in Innenräumen: Versucht so viel Licht wie möglich zu nutzen. Also schön alle Stehlampen im Haus zusammenklauen und los geht’s J
  • Benutzt auf keinen Fall digitalen Zoom. Dann werden die Bilder schnell sehr verpixelt und verwackelt. Entweder eure Kamera hat ein Objektiv oder ihr geht einfach ein paar Schritte näher dran.
  • Falls ihr nicht gerade Action-Szenen dreht, sehen Videos meist besser aus, wenn sich die Kamera nicht allzu viel bewegt. Bei einem Gespräch sieht es beispielsweise viel besser aus, wenn ihr es aus zwei Perspektiven filmt und dann zusammenschneidet statt hin und her zu schwenken. Idealer Weise nutzt ihr ein Stativ. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, die Kamera ruhig zu halten. Eine der einfachsten Varianten ist diese: beschwert eure Kamera oder euer Smartphone. Einfach einen Gegenstand z.B. mit einer Kordel drum herum binden, sodass er in einigem Abstand zur Kamera/Smartphone hängt! Denn je größer das Kameragewicht, desto ruhiger das Bild.

Und hier noch mal ein paar witzige Tutorials und YouTube-Videos:

DownhillSucht | RÜCKBLICK AUF 200 JAHRE BAISCHKELN

In „DownhillSucht | RÜCKBLICK AUF 200 JAHRE BAISCHKELN“ zeigt Elias, wie er gemeinsam mit seinem Freund Tobias bereits seit 1817 seine Downhill-Skills filmt und auf YouTube hochlädt. Damit weist er auf die mittlerweile schon 200 Jahre zurückliegende Erfindung des Fahrrads hin – ganz im Sinne des diesjährigen Like it – Bike it-Mottos.

Wir gehen in die Verlängerung!

Ständig regnet es. Es ist grau und kalt oder stürmt. Nicht das beste Wetter, um einen tollen Fahrradfilm zu drehen. Das bedeutet: Wir gehen in die Verlängerung! Der neue Einsendeschluss ist der 21. April 2017. Außerdem gibt’s eine kleine Motivationsspritze, warum sich eine Teilnahme bei Like it – Bike it lohnt – watch this:

 

signatur_libi

 

Schicksal

Die zehnte Klasse einer Schule aus Waiblingen drehte diesen Werbespot für’s Tragen von Helmen! Wie viele kleine Begegnung zu einem unausweichlichen Schicksalsschlag führen, zeigt dieser Kurzfilm. Viel Spaß beim Ansehen.